Der Sinn für Schönheit
Unser Sinn für Ästhetik folgt bestimmten Regeln und Mustern: Symmetrische Dinge finden wir meist attraktiver als asymmetrische, runde Formen besser als eckige. Wenn wir ästhetisch Ansprechendes wie Farben, Formen und Düfte wahrnehmen, werden im Gehirn jedes Mal hunderte Billionen Neuronen aktiviert. Die noch junge Disziplin der Neuroästhetik Medizin erforscht diese Prozesse und entwickelt daraus innovative Behandlungsmethoden im Bereich des Neuroscience-Biohackings.
Ästhetik beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Wahrnehmung von Schönheit – ein Thema, das bereits die antiken Philosophen wie Plato, Aristoteles und Sokrates intensiv diskutierten. Viele Jahrhunderte später etablierte der deutsche Philosoph Alexander Baumgarten (1714–1762) die Ästhetik als eigenständige Disziplin, die sich mit der sinnlichen Erkenntnis befasst.




