Die erste Diät, die mich nicht unglücklich gemacht hat
Ich mache Diäten, seit ich 14 Jahre alt bin – und glauben Sie mir, ich habe nahezu alles ausprobiert: Saftkuren, grüne Detox-Programme, ayurvedische Ghee-Rituale (fragen Sie lieber nicht nach) und unzählige Mayr-Kuren mit trockenem Dinkelgebäck. Nichts davon brachte langfristigen Erfolg, und die meisten Programme hinterließen mich hungrig, frustriert und dennoch übergewichtig.
Mit 65 Jahren suchte ich nach etwas Nachhaltigem. Mein Hausarzt hatte mich wiederholt auf die Risiken von viszeralem Fett hingewiesen, doch Medikamente wie GLP-1-Präparate kamen für mich aufgrund meiner Vorgeschichte mit Gallensteinen nicht infrage. Gleichzeitig hatte ich das Vertrauen in klassische Diäten längst verloren.
Als ich erstmals von dem CellBalance Nutrition Programm im Mount Med hörte, einem neuen Medical-Wellness-Resort in der Tiroler Wildschönau, reagierte ich skeptisch. Noch ein Wunderversprechen?
Doch dieses Konzept machte mich neugierig. Entwickelt wurde es von Dr. Alexander Papp ursprünglich zur Unterstützung von Krebspatientinnen und -patienten. Dabei zeigte sich nicht nur eine verbesserte Regeneration – die Teilnehmenden verloren auch Körperfett, verbesserten ihre Gesundheitswerte und konnten teilweise sogar ihr biologisches Alter positiv beeinflussen.
Fünf Mahlzeiten pro Tag?
Im Gegensatz zu allem, was ich zuvor ausprobiert hatte, basiert dieses Konzept auf fünf Mahlzeiten täglich. Es kombiniert Intervallfasten, eine fettarme und moderat proteinreiche Ernährung sowie eine kontrollierte Kalorienreduktion.
Das Ziel: die Fettverbrennung anzuregen, ohne zu hungern oder Muskelmasse abzubauen – ein besonders wichtiger Aspekt für Frauen nach den Wechseljahren.
Zu meiner Überraschung hatte ich während meines Aufenthalts nie Hunger. Die Speisen waren hervorragend: geräucherter Lachs, Omeletts, Fisch mit cremigem Blumenkohlpüree oder gegrilltes Fleisch mit frischen Salaten.
Sogar Kaffee gehörte zum Frühstück.
Auch die Snacks – Proteinshakes und speziell entwickelte Cookies – waren fester Bestandteil des Programms. Sie dienten nicht nur dazu, Hunger vorzubeugen, sondern versorgten den Körper zusätzlich mit Mikronährstoffen, Kollagen sowie darmfreundlichen Ballaststoffen wie Akazienfaser und Inulin.





